Jede Hundebegegnung löst Anspannung aus. Dein Puls steigt, sobald du in der Ferne einen anderen Hund siehst. Du wechselst die Straßenseite, suchst Ausweichrouten, verkrampfst dich innerlich und dein Hund spürt jede Nuance davon.
Die Blicke der anderen treffen dich wie Pfeile. Ungefragte Ratschläge wie „Der braucht mehr Erziehung" oder „Lass ihn doch einfach mal machen" verletzen. Manche Menschen weichen demonstrativ aus, andere kommentieren laut. Du fühlst dich beschämt, hilflos, missverstanden.
Dabei hast du schon so vieles versucht: Leckerlis, strenge Kommandos, Ablenkung, ignorieren. Nichts scheint nachhaltig zu wirken. Die Verzweiflung wächst und mit ihr die Frage:
Was mache ich nur falsch?